Bei Adipositas, auch Fettleibigkeit oder Fettsucht genannt, wird sehr viel Fettgewebe im Körper aufgebaut. Das Körpergewicht nimmt zu, weil mehr Fette und Kohlenhydrate aufgenommen werden als sie der Körper abbauen kann. Sie lagern sich in den sogenannten Fettzellen ein, die sich je nach Grad der Adipositas vergrößern. Auch Veranlagung spielt bei dieser Erkrankung eine Rolle.

 

Adipositas ist in der Bevölkerung leider sehr verbreitet: Etwa jeder dritte Erwachsene in Deutschland sollte aus medizinischen Gründen Gewicht reduzieren. Starkes Übergewicht schränkt nämlich nicht nur die Lebensqualität erheblich ein, sondern kann auch zu schweren gesundheitlichen Schäden führen, wie z.B. Stoffwechselstörungen, Herz-Kreislauf- und orthopädischen Erkrankungen.

 

Abnehmen ist natürlich leichter gesagt als getan. Oft hilft nur ein professionelles Behandlungs- und Betreuungskonzept, das in den meisten Fällen teilweise von den Krankenkassen erstattet wird – insbesondere, wenn eine Ernährungstherapie vorausgesetzt wird für die Genehmigung einer Operation.