Wenn die Knochen brüchig werden - Osteoporose (auch Knochenschwund), bedeutet ein langsames Schwinden von Halt und Stabilität, was oft nicht bemerkt und daher unterschätzt wird.

 

Osteoporose ist eine Erkrankung, die das Skelettsystem betrifft. Sie ist durch eine Störung zellulärer Umbauprozesse (Remodellierung) der Knochensubstanz und pathologische Mikroarchitektur der Knochen gekennzeichnet. Die verminderte Knochendichte bei Osteoporose führt schließlich zu einer gesteigerten Frakturgefährdung.

 

In der Regel manifestiert sich diese Erkrankung bei Frauen nach dem 45. beziehungsweise bei Männern ab dem 55. Lebensjahr. Frauen sind mehr als doppelt so häufig betroffen wie Männer. Dies ist vor allem auf die hormonellen Veränderungen nach der Menopause der Frau zurückzuführen. Durch das fehlendes Östrogen wird angenommen, dass der Abbau von Knochensubstanz durch die Osteoklasten nicht mehr ausreichend gehemmt werden kann.

 

Auch jüngere Personen können von einer Osteoporose betroffen sein (meist sekundär im Rahmen anderer Grunderkrankungen).

 

Die Osteopenie stellt eine gegenüber dem alterspezifischen Normwert herabgesetzte Knochendichte dar, also eine fakultative (mögliche, nicht zwingende) Vorstufe der Osteoporose (DEXA-Messung: T-Score zwischen -1,0 und -2,5).